Neid (Song & Lyrics)

Neid (Song & Lyrics)

Neid ist ein ernster und emotionaler Deutschrap Song von Stahlwort über ein Gefühl, das oft ganz leise beginnt. Ein Vergleich hier, ein fremder Erfolg dort und plötzlich wirkt das eigene Leben kleiner, obwohl sich daran eigentlich nichts verändert hat.

Der Song erzählt davon, wie Neid, Missgunst und ständige Vergleiche den Blick auf das eigene Glück vernebeln können. Gleichzeitig zeigt „Neid“, dass dieses Gefühl auch etwas über die eigenen Wünsche und Ziele verraten kann. Statt anderen ihren Erfolg zu missgönnen, geht es darum, den Blick wieder auf das eigene Leben zu richten, dankbar für das Erreichte zu sein und aus Neid neuen Antrieb zu machen.

Mit einer ernsten, leicht düsteren Atmosphäre, nachdenklichen Verses und einem einprägsamen Chorus verbindet „Neid“ emotionalen Deutschrap mit einer klaren Botschaft: Fremder Erfolg macht den eigenen Weg nicht weniger wert. Entscheidend ist, dem Neid nicht die Macht zu geben, das eigene Glück zu zerstören.

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Lyrics

[Intro]
Er kommt nicht mit Gewalt, er schleicht sich langsam ein,
erst ist es ein Gedanke, er lässt dich nicht allein.
Du siehst, was andre haben, und vergisst dabei dein Glück,
mit jedem weitren Tag zerrt er von dir ein kleines Stück.

[Verse 1]
Neid beginnt ganz leise, meist merkst du ihn noch nicht,
du siehst das Leben anderer, er vernebelt deine Sicht.
Der eine fährt den Wagen, den du selber gerne fährst,
der andre ist der Mensch, der du selber gerne wärst.

Und plötzlich wirkt dein Leben kleiner als zuvor,
denn du schaust nur noch nach draußen, statt nach innen wie davor.
Du siehst Häuser, siehst Erfolge, siehst das Lächeln im Gesicht,
doch was dahinter steckt, das siehst du meistens nicht.

Du kennst nicht ihre Sorgen, nicht die Nächte ohne Schlaf,
nicht den Preis, den jemand zahlte, für das, was er geschafft.
Doch der Neid erzählt dir leise: „Warum hat er mehr als du?“
Hör ihm nicht zu lange zu, sonst lässt er dich nicht in Ruh.

Dann wird fremdes Glück zum Ärger, fremder Sieg wird deine Last,
bis du irgendwann vergisst, was du im eigenen Leben hast.
Darum merk dir diesen Satz, wenn der Vergleich in dir beginnt:
Gib dem Neid keine Macht, bevor am Ende er gewinnt.

[Chorus]
Pass auf, dass der Neid nicht gewinnt,
er sich nicht in die Gedanken spinnt.
Denn er nimmt dir den Blick für das, was bleibt,
bis du nur noch siehst, was ein anderer erreicht.

Pass auf, dass der Neid nicht gewinnt,
er macht taub für das Glück, das dich umringt.
Schau auf das, was dir selber gelingt,
und pass auf, dass der Neid nicht gewinnt.

[Verse 2]
Neid kann Freundschaften vergiften, ohne dass man es versteht,
wenn aus ehrlichem Bewundern, Verbitterung entsteht.
Wenn du jemandem nicht gönnst, was er aus eigener Kraft erreicht,
weil sein Leben dir zeigt, dass dir dein eigenes nicht reicht.

Sein Erfolg nimmt dir nichts weg, sein Gewinn macht dich nicht klein,
denn sein Weg ist nicht der deine, jeder geht den Weg allein.
Jeder Mensch trägt seine Karten, jeder spielt ein anderes Spiel,
manche brauchen nicht sehr lang, andere länger bis ans Ziel.

Und vielleicht hast du längst Dinge, die ein anderer vermisst,
während du sie kaum noch wahrnimmst, weil Gewöhnung stärker ist.
Vielleicht wäre jemand glücklich mit genau dem, was du hast,
während du dich selbst zerfrisst an einer selbst erschaffnen Last.

Neid ist ein kleines Feuer, das sich langsam in dich frisst,
erst wärmt es die Gedanken, das gehört zu seiner List.
Darum gönn dem andern alles, wenn sein Leben grade stimmt,
denn du wirst dadurch nicht ärmer, wenn ein anderer gewinnt.

[Chorus]
Pass auf, dass der Neid nicht gewinnt,
er sich nicht in die Gedanken spinnt.
Denn er nimmt dir den Blick für das, was bleibt,
bis du nur noch siehst, was ein anderer erreicht.

Pass auf, dass der Neid nicht gewinnt,
er macht taub für das Glück, das dich umringt.
Schau auf das, was dir selber gelingt,
und pass auf, dass der Neid nicht gewinnt.

[Verse 3]
Manchmal zeigt dir Neid auch ehrlich, was dir selber noch fehlt,
welcher Wunsch in dir schlummert, welches Ziel für dich noch zählt.
Dann benutz ihn nicht als Gift, sondern mach daraus nen Plan,
schau nicht böse auf den andern, fang bei deinem Leben an.

Willst du haben, was er hat, dann geh dafür deinen Weg,
denn kein Wunsch wird je zur Wahrheit, wenn man nur danebensteht.
Wenn du siehst, was andre schaffen, und du willst das selber auch,
mach aus Neid den eignen Antrieb, statt nur Wut daraus im Bauch.

Mach aus Neid nicht Hass, forme lieber daraus ein Ziel,
denn wer selber etwas aufbaut, der erreicht am Ende viel.
Alles was er schaffte, zeigt auch dir, was möglich ist,
statt zu hoffen, dass er fällt, nur weil du selbst noch unten bist.

Denn es dreht sich nicht darum, wer mehr besitzt als du,
sondern ob du Frieden findest, wenn du abends kommst zur Ruh.
Denn der reichste Mensch bleibt arm, wenn er ständig etwas sucht,
was ein andrer gerade hat, das eigene Leben dabei verflucht.

[Bridge]
Gönn dem andern seinen Weg,
auch wenn deiner grade steht.
Gönn ihm Liebe, gönn ihm Glück,
davon fehlt dir nicht ein Stück.

Lass den Neid nicht bei dir wohnen,
denn er wird dich niemals schonen.
Was du hast, verliert an Wert,
wenn dein Blick nur andre ehrt.

[Chorus]
Pass auf, dass der Neid nicht gewinnt,
er sich nicht in die Gedanken spinnt.
Denn er nimmt dir den Blick für das, was bleibt,
bis du nur noch siehst, was ein anderer erreicht.

Pass auf, dass der Neid nicht gewinnt,
er macht taub für das Glück, das dich umringt.
Schau auf das, was dir selber gelingt,
und pass auf, dass der Neid nicht gewinnt.

[Outro]
Neid kommt leise.
Neid bleibt lang.
Neid wird stärker,
er gewinnt irgendwann.

Schau auf dein Leben.
Schau, was dir gelingt.
Und pass auf dein Herz auf,
bevor der Neid gewinnt.

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