Und sie reden von Frieden (Song & Lyrics)

Und sie reden von Frieden (Song & Lyrics)

„Und sie reden von Frieden“ ist ein emotionaler Deutschrap Song von Stahlwort über Krieg, Verlust und die Menschen, die am Ende die Folgen von Macht und Entscheidungen tragen müssen. Zwischen melancholischer Atmosphäre, düsteren Bildern und nachdenklichen Zeilen erzählt der Song von zerstörten Familien, verlorener Hoffnung und einer Welt, die den Frieden immer weiter aus den Augen verliert.

Mit cineastischer Stimmung, emotionalem Storytelling und einer dunklen, nostalgischen Klangwelt verbindet Stahlwort modernen emotionalen Deutschrap mit gesellschaftlicher Tiefe. Der Song zeigt die Schatten von Krieg und Gewalt nicht durch Verherrlichung, sondern durch die Geschichten der Menschen, die darunter leiden. Familien verlieren ihre Heimat, Kinder ihre Zukunft und Soldaten kehren nie wieder zurück.

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Lyrics

[Verse 1]
Erst liefern sie Helme, dann Waffen, dann dich,
sie reden vom Frieden, doch der Frieden zerbricht.
Zu wenig Gespräche, zu schnell die Gewalt,
Der Krieg rückt näher, erbarmungslos kalt.

Die Warnungen klingen, doch niemand hält an,
zu viele vergessen, was Krieg wirklich kann.
Zwischen Machtintressen und Lügen im Wind,
stehen Familien mit Kindern, sie verlieren sich blind.

[Pre-Chorus]
Mit Worten wie Waffen, die treffen so sehr,
Die Welt schreit vor Schmerz, doch sie hören nichts mehr.

[Chorus]
Sie reden von Frieden, doch meinen den Krieg,
Hoffnung verblasst und die Dunkelheit siegt.
Menschen wie Schachfiguren, verschoben, verbannt,
Und die Mächtigen stehen mit Blut an der Hand.

[Verse 2]
Und die, die da reden in Palästen aus Prunk,
Schüren das Feuer, bis alles vergeht im Schwund.
Die Heuchler und Treiber sind nie an der Front,
Sie sitzen im Bunker, weit weg vom Horizont.

Doch der Junge in Trümmern verliert Namen und Zeit,
während er nach seinen Eltern und dem Frieden schreit.
Aber die die entscheiden, waren noch niemals allein,
sie schlafen daheim, fern von all den lauten Schreien.

[Pre-Chorus]
Das Leid der Vielen erreicht sie nie,
hinter Mauern aus Stahl, fern von Diplomatie.

[Chorus]
Sie reden von Frieden, doch meinen den Krieg,
Hoffnung verblasst und die Dunkelheit siegt.
Menschen wie Schachfiguren, verschoben, verbannt,
Und die Mächtigen stehen mit Blut an der Hand.

[Verse 3]
Ein Junge, kaum erwachsen, liegt still im fremden Sand,
Ein Brief in seiner Tasche, von der Mutter, entferntes Land.
Sie hat ihn noch gewarnt, doch die Pflicht ruft ihn hinaus,
Nun liegt er dort alleine, sein Leben längst verlöscht, verrauscht.

Man hört das Schreien der Sirenen im Regen der Nacht,
Menschen in Trümmern ohne Ziel, ohne Kraft.
Ein Vater trägt schweigend sein Kind auf dem Arm,
er konnte es nicht beschützen, die Stirn ist noch warm.

[Pre-Chorus]
Doch die Herren und Damen, in ihren Bunkern versteckt,
Spielen weiter ihre Spiele, ihr Gewissen längst verreckt.

[Chorus 2]
Und sie reden vom Krieg, doch sie fühlen ihn nicht,
Im Schutz der Mauern, fern vom blassen Gesicht.
Frauen su chen nach Männern, die nie wieder kern,
Und der Krieg kennt kein Erbarmen, verschlingt Frau und auch Kind.

[Bridge]
Wie viele Tränen braucht es, bis ein Herz zerbricht?
Wie viele Namen auf Steinen, bis das Schweigen spricht?
Erst liefern Sie Helme, dann Waffen, dann dich,
Doch ihr Gewissen schweigt, die Menschlichkeit bricht.

[Outro]
Und sie reden vom Krieg, doch wir tragen die Last,
Für ihre Fehler, für ihre Macht.
Die Stimmen der Gefallenen flüstern im Wind,
"Erinnert euch an uns, vergesst nicht, wer wir sind."

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