Mein erstes Auto (Song & Lyrics)

Mein erstes Auto (Song & Lyrics)

Mein erstes Auto ist eine Hommage an Jugend, Freiheit und die unvergesslichen Nächte auf Asphalt. Stahlwort erzählt in diesem nostalgischen Deutschrap-Track von Führerschein, Bassbox im Kofferraum, Freundschaft, erster Liebe und dem Gefühl, dass alles möglich ist. Ein Song über Erinnerungen, die nie ganz verschwinden – weil manche Fahrten für immer im Herzen weitergehen.

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Lyrics

[Intro]
Kennst du dieses Geräusch, wenn der Motor kalt ist und kurz gegen sich selbst kämpft?
Der Bass drückt und die Türverkleidung klappert?
Und plötzlich bist du wieder da… irgendwo zwischen gestern und „alles ist möglich“.

[Verse 1]
Gerade achtzehn, Augen groß, Autoschlüssel in der Hand,
Plastiklenkrad, altes Tape, ich verlor den Verstand.
Riss im Sitz, rostiger Schweller, kein Problem, das geht klar,
Erstes Auto, Freiheit pur, scheißegal wie’s aussah.

Erstes Anfahr’n, Motor stottert, Kupplung fing an zu zittern,
Puls bis zum Anschlag, Reifen fingen an zu schlittern.
Kaum Kohle, aber Träume, der Tank nur halb voll,
Trotzdem ewig unterwegs, dieses Gefühl, es war toll.

Billig-Kippen, Fenster runter, Sommer lag in der Luft,
Heißer Asphalt, qualmende Reifen, ich liebe diesen Duft.
Jede Fahrt ein Abenteuer, jeder Roadtrip eine Story,
Gasfuß plus Autobahn, lehn dich zurück, no worry.

[Chorus]
Mein erstes Auto, rostig, laut, doch er hat mich getragen,
zu den Sternen und zurück, alter, was fürn geiler Wagen.
Führerschein bedeutet Freiheit, Bassbox im Kofferraum,
Freunde abholen, Treffpunkt Tanke, wir lebten unsern Traum.

Mein erstes Auto, keine Regeln, nur Benzin im Blut,
die Zeit kommt nie zurück, Erinnerungen tun gut.
In meinem Kopf, wenn der Motor wieder laut aufheult,
mein erstes Auto – Junge, wertvoller als Gold.

[Verse 2]
CD-Wechsler voller Hits, die wir hundertmal gehört,
jeder Song war unser Leben, hundertmal, nie gestört.
McDrive um Mitternacht, noch schnell Pommes und ein Burger,
wir fühlten uns unantastbar, Ja Rule rappte über Mörder.

Erste Liebe, erste Tränen, erster großer Streit im Auto,
Versöhnung auf dem Parkplatz, Jugend schmeckt genau so.
Die Rückbank voller Träume, Scheiben beschlagen vom Atem,
lange Nächte nur wir Zwei, kuscheln, knutschen und Balladen.

Wir parkten am Feldrand, Sterne schimmerten hell,
spannen ständig neue Träume, Sonnenaufgang leuchtet grell.
Und wir redeten von später, von Erfolg und großen Plänen,
heute weiß ich: Unser Glück lag genau in diesen Szenen.

[Chorus]
Mein erstes Auto, rostig, laut, doch er hat mich getragen,
zu den Sternen und zurück, alter, was fürn geiler Wagen.
Führerschein bedeutet Freiheit, Bassbox im Kofferraum,
Freunde abholen, Treffpunkt Tanke, wir lebten unsern Traum.

Mein erstes Auto, keine Regeln, nur Benzin im Blut,
die Zeit kommt nie zurück, Erinnerungen tun gut.
In meinem Kopf, wenn der Motor wieder laut aufheult,
mein erstes Auto – Junge, wertvoller als Gold.

[Verse 3]
Heut bleib ich manchmal stehen, seh ich nen alten Wagen,
für Sekunden wieder achtzehn, Bilder aus vergangenen Tagen.
Weißt du noch, alles schien möglich, egal wie schwer es war,
keine Angst vor falschen Wegen, nur vor Stillstand, nicht Gefahr.

Damals war die Welt noch kleiner, doch die Träume riesengroß,
manche Träume wurden wahr und ließen nicht mehr los.
Keine Navis, nur Instinkt und die Sterne überm Dach,
wir wussten nicht wohin doch die Nacht hielt uns wach.

Freunde kamen, Freunde gingen, doch die Erinnerung bleibt,
an die Fahrten voller Freude und die Unbeschwertheit.
Manchmal rieche ich den Regen auf Asphalt und bin zurück,
wie die Stadt verschwimmt im Spiegel, für einen kurzen Augenblick.

[Chorus]
Mein erstes Auto, rostig, laut, doch er hat mich getragen,
zu den Sternen und zurück, alter, was fürn geiler Wagen.
Führerschein bedeutet Freiheit, Bassbox im Kofferraum,
Freunde abholen, Treffpunkt Tanke, wir lebten unsern Traum.

Mein erstes Auto, keine Regeln, nur Benzin im Blut,
die Zeit kommt nie zurück, Erinnerungen tun gut.
In meinem Kopf, wenn der Motor wieder laut aufheult,
mein erstes Auto – Junge, wertvoller als Gold.

[Verse 4]
Vielleicht hört das grade jemand, der das auch noch vermisst,
Lenkrad in der Hand – auch wenn er heut ein anderer ist.
Dann weißt du, was ich meine, wenn ich sag: Halt kurz an,
Fenster runter, Musik laut – und fahr nochmal an.

Drück das Pedal ganz herunter und der Motor heult auf,
Drehzahl steigt wie mein Puls, als käm die Jugend wieder rauf.
Turbolader zischt im Takt, Auspuff knallt, die Nacht wird wach,
und du grinst und spürst die Wärme, ich liebe diesen Krach.

Diese Zeit stirbt niemals ganz, sie fährt noch immer mit,
auf dem Parkplatz deiner Seele, bei jedem alten Lieblings-Hit.
Und egal, was aus uns wurde, egal, wie weit wir heute sind,
spür den Bass und fühl den Sommer, wenn alles neu beginnt.

[Chorus]
Mein erstes Auto, rostig, laut, doch er hat mich getragen,
zu den Sternen und zurück, alter, was fürn geiler Wagen.
Führerschein bedeutet Freiheit, Bassbox im Kofferraum,
Freunde abholen, Treffpunkt Tanke, wir lebten unsern Traum.

Mein erstes Auto, keine Regeln, nur Benzin im Blut,
die Zeit kommt nie zurück, Erinnerungen tun gut.
In meinem Kopf, wenn der Motor wieder laut aufheult,
mein erstes Auto – Junge, wertvoller als Gold.

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