Keine Helden mehr (Song & Lyrics)

Keine Helden mehr (Song & Lyrics)

„Keine Helden mehr“ ist ein nostalgischer, tief emotionaler Track über eine Generation, die mit echten Vorbildern groß wurde – Helden aus Fleisch und Blut, nicht aus Filtern und Feeds. Der Song erinnert an die Figuren, die uns Mut gaben, Stärke lehrten und unseren Charakter geprägt haben: Von Rocky, Bruce Lee und Knight Rider bis hin zu den Powerrangers, He-Man und Kindheits-Ikonen der 80er und 90er.
Heute wirkt die Welt oberflächlicher, lauter und leerer – und genau darum stellt der Song die Frage: Wo sind die Helden geblieben?
Ein Lied über Werte, Rückgrat und die Sehnsucht nach Vorbildern, die wirklich etwas bedeuten.

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Lyrics

[Verse 1]
Wir war’n Kinder der Straßenlaternen, BMX und Skateparkträume,
Kassetten knisterten, Beats hallten durch die Klassenräume.
Powerranger vorm Fernseher, wir kämpften gegen Schatten,
Träumten davon, die Welt zu retten, nicht nur Likes zu knacken.
Bruce Lee hing an der Wand, Disziplin in jedem Schlag,
Michael Knight im schwarzen Wagen – Freiheit, im ganzen Staat.
He Man rief: „Ich habe die Kraft!“ – und wir glaubten dran,
Wenn die Welt uns fertig machte, hielten wir den Glauben dran.
Der Undertaker stand auf, selbst wenn er fiel,
Und The Crow flog durch die Nacht – Wahrheit und Rache war sein Ziel.
Jean-Claude van Damme, gespalt’ne Seelen und gebroch’ne Knie,
Arnold war der Terminator – aus Stahl, doch mit Philosophie.

[Hook]
Unsere Helden war’n aus Fleisch, nicht aus Pixeln im Handylicht,
Sie machten uns stark, bauten uns auf und gaben uns Zuversicht.
Wo sind die, die uns sagten: „Kopf hoch, auch wenn’s schlimm ist?“
Heute redet keiner mehr von Ehre, nur noch, was „in“ ist.
Keine Helden mehr – nur Stars ohne Gesicht,
Wir sah’n sie einst im Kino, heut scroll’n wir nur durch Nichts.
Keine Helden mehr – sag mir, wo sie hin sind,
Wer zeigt noch Rückgrat, wenn der Sturm beginnt?

[Verse 2]
Wir hatten Poster an der Wand, kein WLAN im Haus,
Doch ein Traum in der Brust, und der wollte da raus.
Wir war’n Kids mit Visionen, kein Geld, aber Stolz,
Zwischen Kaugummis, Gameboys und ’nem Baumhaus aus Holz.
Wenn der Regen fiel, sind wir barfuß gerannt,
Mit ’nem Ball aus Leder durch den Matsch im Land.
Kein Filter, kein Fäim, nur der Augenblick echt,
Ein Kratzer am Arm war’n Zeichen von Recht.
Rocky Balboa – jeder Schlag ein Gebet,
Ein Mann, der fällt, doch niemals untergeht.
Son Goku lehrte uns, dass Stärke von innen kommt,
Nicht aus Hass, sondern Herz, auch wenn die Welt verstummt.
Jan Ullrich auf’m Rad, wir fuhren durch die Straßen,
mit Schürfwunden an den Knien, doch wir konnten’s nicht lassen.
Möller und Scholl – Fußball mit Gefühl,
Nicht für Klicks, sondern Stolz, das war ihr Ziel.

[Hook]
Unsere Helden war’n aus Fleisch, nicht aus Pixeln im Handylicht,
Sie machten uns stark, bauten uns auf und gaben uns Zuversicht.
Wo sind die, die uns sagten: „Kopf hoch, auch wenn’s schlimm ist?“
Heute redet keiner mehr von Ehre, nur noch, was „in“ ist.
Keine Helden mehr – nur Stars ohne Gesicht,
Wir sah’n sie einst im Kino, heut scroll’n wir nur durch Nichts.
Keine Helden mehr – sag mir, wo sie hin sind,
Wer zeigt noch Rückgrat, wenn der Sturm beginnt?

[Verse 3]
Heute feiern sie Blender mit goldenen Ketten,
Doch kein Vorbild mit Ehre, darauf könnt ihr wetten.
Keine Faust mehr, die hält, kein Wort, das zählt,
Nur Stories, die verblassen, wenn der Trend vergeht.
Früher war’n’s Helden, die uns was gegeben,
Heute nur Gesichter, die flüchtig durch den Feed schweben.
Ich seh’ die Kids mit gesenktem Blick im Schein,
Sie suchen Vorbilder – doch da wird keines sein.
Ich seh Chuck Norris im Schatten, wie er still meditiert,
und hör Stallone im Ring, wie er auch mal verliert
Und wenn Bruce Lee spricht: „Sei Wasser, mein Freund“,
Dann hör ich seine Stimme – echt, nicht nur geträumt.

[Hook]
Unsere Helden war’n echt – mit Narben und Mut,
Sie standen für Werte, nicht für Geld und Ruhm.
Wo sind sie hin – die, die uns geprägt?
Die uns Hoffnung gaben, wenn die Welt vergeht.
Keine Helden mehr – doch tief in uns drin,
Lebt der Geist von damals, der uns zeigt: Es wird nicht so schlimm.
Und wenn wir fallen, steh’n wir wieder auf,
So wie Rocky im Ring – das ist unser Lauf.

[Outro]
Vielleicht braucht’s keine Helden mehr da draußen,
Vielleicht sind wir jetzt die, die andre brauchen.
Doch manchmal, wenn der Himmel grau und leer,
Wünsch ich mir: Es gäb sie noch – unsre Helden von damals, yeah.

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