Doch du fehlst (Song & Lyrics)
„Doch du fehlst“ ist ein emotionaler Deutschrap-Song von Stahlwort über Erinnerung, innere Verbundenheit und das Weitergehen, wenn ein Mensch fehlt. Der Text bewegt sich zwischen Alltag und Stillstand, zwischen Nähe und Abstand, und fängt Gedanken ein, die bleiben, auch wenn sich vieles verändert. Ein ruhiger, nostalgischer Track, der Raum für eigene Gefühle und Erinnerungen lässt.
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Lyrics
[Intro]
Ich hör die Zeit verrinnen,
wie Tropfen auf kaltem Stein.
Und jeder Schlag der Stille
erzählt von dir – und deinem Sein.
Man sagt, alles hat ein Ende,
doch warum bleibt dein Echo hier?
Ich geh durch Schatten, such nach Licht…
doch jeder Weg führt mich zu dir.
[Verse 1]
Der Platz am Tisch ist leer
doch ich deck ihn manchmal mit,
als wärst du gleich zurück,
als wär’s nur ein kurzer Schritt.
Die Welt dreht sich weiter,
ich bleib im Zimmer stehn,
weil alles hier nach dir aussieht,
obwohl wir uns nie wieder sehn.
Dein Bild hängt noch an der Wand,
ich will es nicht abnehmen,
Man sagt, ich soll dich loslassen,
doch mein Herz will das nicht sehen.
Ich such im Alltag nach Momenten,
die du zurückgelassen hast,
doch jeder neue Tag, der anbricht,
nimmt ein Stück meine Last.
[Chorus]
Ich geh' durch all die Tage, mach einfach, was man tut –
doch du fehlst.
Ich sitz' in lauten Räumen, in mir bleibt es stumm –
denn du fehlst.
Die Welt dreht sich weiter, meine Gedanken bleiben stehen –
weil du fehlst.
Und egal, was ich versuche, ich kann dich nicht mehr sehn –
denn du fehlst.
[Verse 2]
Ich trag dein Lachen still
wie 'nen Stein in meiner Hand.
Manchmal fühl ich deine Nähe,
doch sie entrinnt wie Sand.
Ich rede nachts mit dir,
auch wenn mich niemand hört.
Vielleicht hör ich mich selbst,
damit die Stille mich nicht stört.
Die Tage ziehen an mir vorbei,
ich seh sie kommen, seh sie gehn.
Und zwischen all dem ganzen Lärm
bleibt nur dein Name stehn.
Jede Straße dieser verdammten Stadt
trifft auf Bilder in mein Herz.
Und wohin ich auch nur laufe –
alles endet hier im Schmerz.
[Chorus]
Ich geh' durch all die Tage, mach einfach, was man tut –
doch du fehlst.
Ich sitz' in lauten Räumen, in mir bleibt es stumm –
denn du fehlst.
denn du fehlst.
Die Welt dreht sich weiter, meine Gedanken bleiben stehen –
weil du fehlst.
weil du fehlst.
Und egal, was ich versuche, ich kann dich nicht mehr sehn –
denn du fehlst.
denn du fehlst.
[Verse 3]
Ich hab gelernt zu tragen,
doch der Schmerz bleibt mein Gast.
Setzt sich auf mein Herz,
vergrößert meine Last.
Ich lächle für die Welt,
doch die Nächte kennen die Tränen.
Da fall ich leise hin,
doch morgens muss ich stehn.
Ein Lied kann mich zerstören,
ein Geruch wirft mich zurück.
Manchmal trifft mich eine Szene
ich fühl vergangenes Glück.
Was würd ich dafür geben,
nur noch einmal dich zu sehn.
Noch einmal mit dir reden,
nur einmal, ich lass dich gehn.
[Chorus]
Ich geh' durch all die Tage, mach einfach, was man tut –
doch du fehlst.
doch du fehlst.
Ich sitz' in lauten Räumen, in mir bleibt es stumm –
denn du fehlst.
denn du fehlst.
Die Welt dreht sich weiter, meine Gedanken bleiben stehen –
weil du fehlst.
weil du fehlst.
Und egal, was ich versuche, ich kann dich nicht mehr sehn –
denn du fehlst.
[Verse 4]
Vielleicht seh’n wir uns dort,
wo die Zeit sich nicht mehr dreht.
Wo Schmerz den Raum verlässt,
und kein Herz im Schatten steht.
Bis dahin trag ich weiter
alles, was du mir gegeben hast.
Mach aus unseren Träumen Wege,
und aus deinem Mut die Kraft.
Die Zeit heilt nicht den Schmerz,
doch sie macht ihn etwas still.
Auch wenn er nie verschwindet –
ich trag dich, weil ich’s will.
Vielleicht wärst du jetzt stolz,
vielleicht auch einfach froh.
Denn egal, wo ich auch stehe –
du siehst mich von irgendwo.
[Outro]
Ich lass die Schatten hinter mir,
doch nicht die Zeit, in der wir waren.
Denn du bist mehr als nur ein Schmerz –
du bist die Stärke all der Jahre.
[Chorus2]
Ich geh' durch all die Tage, mach einfach, was man tut –
doch du fehlst.
Ich sitz' in lauten Räumen, in mir bleibt es stumm –
denn du fehlst.
Die Welt dreht sich weiter, meine Gedanken bleiben stehen –
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