Als ich 18 war (Song & Lyrics)

Als ich 18 war (Song & Lyrics)

"Als ich 18 war" ist ein nostalgischer Deutschrap-Song über Jugend, Freiheit und das Lebensgefühl einer Zeit, in der alles noch möglich schien. Der Track blickt ehrlich auf erste Schritte ins Erwachsenenleben, echte Freundschaften und Momente zurück, die bleiben, auch wenn die Jahre vergehen. Ein Song über Erinnerung, Herkunft und das, was uns geprägt hat.

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Lyrics

[Intro]
Bevor wir verstanden, was verloren gehen kann,
hatten wir alles.

[Verse 1]
Als ich 18 war, war die Welt noch in Ordnung,
keine Probleme, kein Stress, nur Träume und Hoffnung.
Keine Smartphones, kein Scroll’n bis in den Morgen,
wir lebten hier und jetzt und hatten kaum Sorgen.
Führerschein, erstes Auto, gefühlt wie´n Star,
Scheiben runter, Mukke laut, einfach wunderbar.
Von Montag bis Freitag, Ausbildung streng nach Plan,
gedanklich schon im Wochenende, bei meinem Clan.
Erste eigene Wohnung, zwar klein, aber mein Revier,
Zwei Zimmer, alte Möbel – doch die Clique immer hier.
Alles neu, alles fresh, alles total intensiv,
Gefühle unbeschreiblich – Drang nach Freiheit, instinktiv.

[Chorus]
Als ich 18 war, war die Welt in Ordnung,
Als ich 18 war, hatten Träume Bedeutung.
Als ich 18 war, keine Sorgen, nur Mut,
Als ich 18 war, ja, das Leben war gut.
Als du 18 warst – Hände hoch, erinner dich,
Als du 18 warst – sag, vermisst du es nicht?
Als du 18 warst – dieser Moment, der bleibt,
Als du 18 warst – für immer Teil dieser Zeit.

[Verse 2]
Als ich 18 war, war unsere Freundschaft am Beginn
man kam einfach vorbei, keiner fragte nach dem Sinn.
Meistens gut verstanden, manchmal gab es Streit,
doch man klärte ihn persönlich, ohne Feindseligkeit.
Mama und Papa warn noch jung, kaum Falten im Gesicht,
ich dachte, so bleibts ewig, doch Zeit fragt nicht.
Erste Liebe, Herz am tanzen, komplett unkontrolliert,
beim Schreiben dieser Zeilen hat es wieder vibriert.
Meine Sorgen waren klein, schon fast lächerlich leicht,
ich lebte sorglos in den Tag, Tiefkühlpizza reicht.
Keinen Morgen durchgeplant, nur im Heute gelebt,
kein Ziel definiert, nur das Leben angestrebt.

[Chorus]
Als ich 18 war, war die Welt in Ordnung,
Als ich 18 war, hatten Träume Bedeutung.
Als ich 18 war, keine Sorgen, nur Mut,
Als ich 18 war, ja, das Leben war gut.
Als du 18 warst – Hände hoch, erinner dich,
Als du 18 warst – sag, vermisst du es nicht?
Als du 18 warst – dieser Moment, der bleibt,
Als du 18 warst – für immer Teil dieser Zeit.

[Verse 3]
Benzin noch eins dreizehn, einfach volltanken und los,
mit der Clique ab nach Holland, was taten wir da bloß.
Lebensmittel halb so teuer, Kühlschrank war immer voll,
heute zahl ich alles doppelt und frag mich was das soll.
Politik halbwegs erträglich, etwas näher am Volk,
Wähler zu verstehen, man hat’s wirklich mal gewollt.
Schumi wieder Weltmeister, sein Ferrari in Rot,
Sonntags Formel 1, er fuhr schneller als der Tod.
Die Straßen waren sauber, die Nächte voller Klang,
Eltern ohne Angst, wenn Töchter spät nach Hause kam’n.
Zufrieden mit sich selbst, nicht im Dauervergleich,
keiner schaute ob er irgendeinem Star gleicht.

[Chorus]
Als ich 18 war, war die Welt in Ordnung,
Als ich 18 war, hatten Träume Bedeutung.
Als ich 18 war, keine Sorgen, nur Mut,
Als ich 18 war, ja, das Leben war gut.
Als du 18 warst – Hände hoch, erinner dich,
Als du 18 warst – sag, vermisst du es nicht?
Als du 18 warst – dieser Moment, der bleibt,
Als du 18 warst – für immer Teil dieser Zeit.

[Verse 4]
MP3, Xbox Classic, Fernseher mit DVD,
ich dachte, mehr Technik braucht kein Mensch je.
Wir brannten CDs und rippten Filme in der Nacht,
Festplatte voll, die Songs haben süchtig gemacht.
Ich sah sie zum ersten Mal, alles andere wurd still,
plötzlich wusste ich, dass ich mehr von ihr will.
Mir wurd einiges klar, unausgesprochen ohne Worte,
das Leben wartet nicht, es bringt dich an neue Orte.
Heute renn’n wir schnell, doch vergessen zu seh’n,
jeder Moment ist einmalig, das musst du verstehn.
Wir dachten, Zeit bleibt stehen, doch sie rannte fort,
was gestern Zuhause war, ist heut ein anderer Ort.

[Chorus]
Als ich 18 war, war die Welt in Ordnung,
Als ich 18 war, hatten Träume Bedeutung.
Als ich 18 war, keine Sorgen, nur Mut,
Als ich 18 war, ja, das Leben war gut.
Als du 18 warst – Hände hoch, erinner dich,
Als du 18 warst – sag, vermisst du es nicht?
Als du 18 warst – dieser Moment, der bleibt,
Als du 18 warst – für immer Teil dieser Zeit.

[Outro]
Als ich 18 war, war die Welt noch nicht so schwer,
weniger Sorgen im Kopf, dafür von Herz und Leben mehr.
Ich trag die Zeit noch in mir, egal wie alt ich bin,
denn wer vergisst, wo er herkommt, verliert seinen Sinn.

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