Bolzplatzhelden (Song & Lyrics)

Bolzplatzhelden (Song & Lyrics)

„Bolzplatzhelden“ ist eine Hymne an unsere Kindheit – an staubige Fußballplätze, zerschrammte Knie, lange Sommerabende und Träume, die größer waren als jedes Stadion. Der Song erinnert an eine Zeit, in der Freundschaft, Leidenschaft und ein einziger Ball alles bedeuteten: Elfmeterschießen bis zur Dämmerung, improvisierte Tore, idolisierte Fußballstars und Spiele, die unser Herz prägten.
Es ist ein Lied über echte Emotionen, Teamgeist, Mut und die Freiheit, die wir auf dem Rasen fanden – lange bevor Feeds, Likes und Algorithmen den Alltag bestimmten. „Bolzplatzhelden“ bringt das Gefühl zurück, das uns damals unbesiegbar machte.

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Lyrics

[Intro]
Der Asphalt war heiß, das Gras viel zu lang,
der Himmel voll Sommer, der Tag begann.
Kein Plan, wohin, nur raus und rennen,
wo die Tore standen, lernten wir uns kennen.
Wir waren noch Kinder, doch fühlten uns groß,
Bolzplatzhelden mit Träumen – endlos, grenzenlos.

[Chorus]
Bolzplatzhelden – kein Stress, keine Sorgen,
ein Ball, ein Traum, kein Gedanke an morgen.
Elfmeterschießen bis die Dämmerung kam,
Schuss vorbei, ab ins Tor – so war’s halt, man.
Bolzplatzhelden – unsre Träume so groß,
wir warn die Schnellsten – auf die Plätze, fertig, los!
Egal bei welchem Wetter, bei Sturm und im Regen,
wir standen auf dem Rasen und wollten uns bewegen.

[Verse 1]
Schule aus, Rucksack weg, Trikot an,
ab auf den Platz, weil der Tag dort begann.
Die Sonne brannte, die Pille war platt,
wer holt ne Pumpe? Zurück aufs Rad.
Pfostenschießen. Wer schießt hier vorbei?
Wer daneben haut, ist nicht mehr dabei.
Putten um Stolz, kein Preis, kein Lohn,
der Sieger durfte sich mit dem Thron belohn.

Explosiv wie Ronaldo, mit nem Herz wie Scholl,
intelligent wie Möller, diese Vision war toll.
Zweikampfstark wie Maldini, Rivaldo im Blick,
wir warn Stars im Kopf, doch wir spielten das Glück.
Samstags Ran auf Sat 1, das war Pflicht,
wir klebten vorm Fernseher, vergaßen es nicht.
Sonntags, Spiele im Verein gegen Bezirk oder Kreis
wir gaben immer alles, egal um welchen Preis.

[Chorus]
Bolzplatzhelden – kein Stress, keine Sorgen,
ein Ball, ein Traum, kein Gedanke an morgen.
Elfmeterschießen bis die Dämmerung kam,
Schuss vorbei, ab ins Tor – so war’s halt, man.
Bolzplatzhelden – unsre Träume so groß,
wir warn die Schnellsten – auf die Plätze, fertig, los!
Egal bei welchem Wetter, bei Sturm und im Regen,
wir standen auf dem Rasen und wollten uns bewegen.

[Verse 2]
Wir hatten Schrammen am Knie, doch Stolz in der Brust,
wir spielten mit Leidenschaft, kein Hass, kein Frust.
Kein Ego, kein Trend, kein Neid, kein Muss,
nur das Team, der Schweiß und der Staub vom Schuss.
Wir bauten Tore mit Rucksäcken, Linien aus Kreide,
diese Welt war zwar klein, doch auch voller Weite.
Kein Insta, kein Feed, kein Algorithmus,
nur die Liebe zum Spiel, im Herzklopf-Rhythmus.

Rivaldo und Baggio an der Wand im Zimmer,
Poster vergilbt, doch das Gefühl blieb immer.
Wir wollten sein wie Batistuta – Schuss aus der Ferne,
der Ball flog wie’n Strahl durch die Abendsterne.
Häßler mit Übersicht, Elber mit Gefühl,
so spielten wir, das war unser Stil.
Kein V. A. R., kein Schwalben-Theater,
Fairplay im Blut, der Schiri wie’n Vater.

[Chorus]
Bolzplatzhelden – kein Stress, keine Sorgen,
ein Ball, ein Traum, kein Gedanke an morgen.
Elfmeterschießen bis die Dämmerung kam,
Schuss vorbei, ab ins Tor – so war’s halt, man.
Bolzplatzhelden – unsre Träume so groß,
wir warn die Schnellsten – auf die Plätze, fertig, los!
Egal bei welchem Wetter, bei Sturm und im Regen,
wir standen auf dem Rasen und wollten uns bewegen.

[Verse 3]
Heut scroll’n sie durch Feeds, durch Trug und Schrott,
ich scroll’ durch Gedanken, durch Erinnerungen im Kopf.
Kein Algorithmus, der uns lenkte, kein Screen, kein Neid,
nur die Sonne, der Ball und die Ewigkeit.
Wir hatten nix, doch fühlten uns reich,
weil Freundschaft genügte – das machte uns gleich.
Wir träumten von Stadien, Applaus und Licht,
doch das Größte war Freundschaft – mehr brauchten wir nicht.

Klinsmann im Sturm, Schmeichel, Köpke im Tor,
Rasen war Schlachtfeld, Namen drangen ins Ohr.
Wir brauchten keine Likes, denn wir hatten Spaß,
stärker als jeder Hype, Kämpfergeist mit Maß.
Wir schluckten Staub, atmeten nassen Rasen
schrien Emotionen heraus, keine leeren Frasen.
Der Ball flog, das Herz schlug, dieses Leben war pur,
Bolzplatzhelden – das war unsre Kultur.

[Chorus]
Bolzplatzhelden – kein Stress, keine Sorgen,
ein Ball, ein Traum, kein Gedanke an morgen.
Elfmeterschießen bis die Dämmerung kam,
Schuss vorbei, ab ins Tor – so war’s halt, man.
Bolzplatzhelden – unsre Träume so groß,
wir warn die Schnellsten – auf die Plätze, fertig, los!
Egal bei welchem Wetter, bei Sturm und im Regen,
wir standen auf dem Rasen und wollten uns bewegen.

[Outro]
Und wenn ich heut hinterm Zaun steh,
seh ich alte Schatten von uns damals.
Die Schreie, das Lachen, die Pfostenschüsse.
der Wind singt Geschichten, ich sende euch Küsse.
Bolzplatzhelden – ein Stück alte Geschichte,
doch das Echo von damals erklingt noch im Lichte.
Manchmal schließ ich die Augen, hör den Jubel erklingen –
als würd uns’re Jugend den Himmel durchdringen.

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